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Kultur für Erwachsene / Lesungen / Senioren

„Vielleicht im Himmel einmal“ – Autorinnenlesung mit Lea R. Söhner

Dass die Freiheit, den eigenen Lebensweg wählen zu können, in unserem Land hart errungen werden musste, zeigt Lea Söhner in ihrem Roman „Vielleicht im Himmel einmal“.

Diese Familiensaga ist auch ein Stück Landesgeschichte. Sie erzählt von Frauen, die im Licht und im Schatten einer strengen Religion und einer dominanten Vaterfigur um ihren eigenen Weg ringen.

Wieso wählt Luise einen gewalttätigen Alkoholiker als Mann? Wird Rosa den Mann heiraten, den sie liebt? Darf Christel einen Beruf erlernen? Warum kann die dreizehnjährige Elisabeth nicht die Frisur ihrer Träume tragen und darf sich Elfriede auch gegen ein achtes Kind entscheiden?

Psychologisch einfühlsam dringt Lea Söhner tief in die Seelenlandschaften ihrer Figuren ein und veranschaulicht, wie der schwäbische Pietismus Land und Leute geprägt hat – den einen zum Segen, den anderen zum Schaden.

In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Brot und Rosen“ der Herrenberger Frauennetzwerks